Dorothea Zwölfer (sie)<p><span>treffende Beobachtungen: >>Alice </span><a href="https://federation.network/tags/Weidel" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Weidel</a><span> und Jens </span><a href="https://federation.network/tags/Spahn" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Spahn</a><span> sprechen sich als nicht-heterosexuelle Personen des öffentlichen Lebens mit der Ablehnung des Queerbegriffs von der Repräsentanz dieser Bewegung frei. Und das mit Recht – schließlich sei es beiden freigestellt, wie sie ihre eigene </span><a href="https://federation.network/tags/Identität" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Identität</a><span> definieren. Gleichzeitig impliziert ihre Exklusivität jedoch die Existenz einer einheitlichen organisierten </span><a href="https://federation.network/tags/Bewegung" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Bewegung</a><span>, die von der Allgemeinheit als handelnde Institution wahrgenommen wird. Blickt man hinter die Kulissen des Communitybegriffs wird schnell klar: Eine einzige Bewegung gibt es in dieser Form gar nicht. Was vereinfacht und umgangssprachlich als </span><a href="https://federation.network/tags/Gemeinschaft" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Gemeinschaft</a><span> bezeichnet wird, ist eigentlich ein Mix aus der Wahrnehmung des eigenen Umfelds, aktivistischer Stimmen und politischen Vertretungen, oftmals angefacht durch mediale Inszenierung und wutentbrannte Empörung. </span><a href="https://federation.network/tags/Queere" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Queere</a><span> Impulse werden entgegen der allgemeinen Auffassung nicht zentral gesteuert, sondern tun sich vordergründig durch </span><a href="https://federation.network/tags/Eigeninitiative" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Eigeninitiative</a><span> aus verschiedenen Perspektiven hervor. "Denn so wie es ist, ist es doch erstmal gut", kritisierte Spahn die Pläne für ein </span><a href="https://federation.network/tags/Selbstbestimmungsgesetz" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Selbstbestimmungsgesetz</a><span>. Leicht gesagt, denn er selbst gehört nicht zur Gruppe der Betroffenen. Aktivist Max Rogall benennt diese Form der Aggression als "</span><a href="https://federation.network/tags/Queer" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Queer</a><span> </span><a href="https://federation.network/tags/Gatekeeping" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Gatekeeping</a><span>". Dabei ruhen sich konservative Stimmen auf den von queeren Menschen erkämpften </span><a href="https://federation.network/tags/Rechten" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Rechten</a><span> aus, machen jedoch gleichzeitig Stimmung gegen aktuelle progressive Bewegungen. Der Ursprung des Gegenwinds lässt sich hier vordergründig mit fehlendem </span><a href="https://federation.network/tags/Verständnis" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Verständnis</a><span> füreinander begründen. Denn wenn der Wandel innerhalb der Community einseitig für nichtig erklärt wird, bietet das den Nährboden für internalisierte </span><a href="https://federation.network/tags/Queerfeindlichkeit" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Queerfeindlichkeit</a><span>. Die daraus resultierende Missgunst in den eigenen Reihen äußert sich auf unterschiedliche Weise: Der Vorwurf der </span><a href="https://federation.network/tags/Ideologisierung" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Ideologisierung</a><span> (bis hin zur </span><a href="https://federation.network/tags/Pathologisierung" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Pathologisierung</a><span>) ist ein beliebtes </span><a href="https://federation.network/tags/Stilmittel" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Stilmittel</a><span> der </span><a href="https://federation.network/tags/Diskreditierung" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Diskreditierung</a><span>. Spitzen sich die Positionen weiterhin zu, gipfelt der Diskurs in der völligen </span><a href="https://federation.network/tags/Entsolidarisierung" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Entsolidarisierung</a><span>.<br>In diesem Spannungsgefüge kristallisieren sich folglich zwei Gegensätze heraus: </span><a href="https://federation.network/tags/Anfeindungen" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Anfeindungen</a><span> aus privilegierteren Positionen gegenüber Gruppierungen, die sich auf dem Weg in die gesellschaftliche Mitte befinden. Dass ebenjene Personen Jahrzehnte zuvor den gleichen </span><a href="https://federation.network/tags/Kampf" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Kampf</a><span> führen mussten, wird oftmals übergangen. Ein einfacher Blick über die Ländergrenzen zeigt jedoch, wie schnell erkämpfter Fortschritt – auch für etablierte Gruppen zu denen Spahn und Weidel zählen – zunichte gemacht werden kann: So wird nach dem rechten Regierungswechsel in </span><a href="https://federation.network/tags/Italien" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Italien</a><span> aktuell nur noch ein gleichgeschlechtlicher Elternteil staatlich anerkannt. [...]<< </span><a href="https://www.queer.de/detail.php?article_id=47679" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">https://www.queer.de/detail.php?article_id=47679</a><span> <br></span><a href="https://federation.network/tags/Queer" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Queer</a><span> </span><a href="https://federation.network/tags/queerness" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#queerness</a><span> </span><a href="https://federation.network/tags/LGBT" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#LGBT</a><span> </span><a href="https://federation.network/tags/lgbtqiaally" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#lgbtqiaally</a><span> </span><a href="https://federation.network/tags/trans" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#trans</a><span> </span><a href="https://federation.network/tags/transrightsarehumanrights" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#transrightsarehumanrights</a><span> </span><a href="https://federation.network/tags/Solidarität" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Solidarität</a><span> </span><a href="https://federation.network/tags/Queergeschichte" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Queergeschichte</a><span> </span><a href="https://federation.network/tags/history" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#history</a><span> </span><a href="https://federation.network/tags/Emanzipation" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Emanzipation</a><span> </span><a href="https://federation.network/tags/Freiheit" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Freiheit</a><span> </span><a href="https://federation.network/tags/Würde" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Würde</a><span> </span><a href="https://federation.network/tags/Grundrechte" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Grundrechte</a><span> </span><a href="https://federation.network/tags/für" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#für</a><span> </span><a href="https://federation.network/tags/alle" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#alle</a><span> </span><a href="https://federation.network/tags/Gleichheit" rel="nofollow noopener noreferrer" target="_blank">#Gleichheit</a></p>