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#manheimererbwald

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Manheim: Waldspaziergang durch den #HambacherForst

An der alten Kirche in Kerpen-Manheim (alt) versammelten sich am 30.03. erneut Dutzende Teilnehmer*innen der aktuell monatlich stattfindenden Waldspaziergänge rund um das weiterhin besetzte "Sündenwäldchen" (#ManheimerErbwald).

Dies wurde von den massiven Rodungen durch den Braunkohle-Konzern RWE bisher verschont, da zahlreiche Besetzer*innen in Baumhäusern und Plattformen beständig Widerstand leisten. Die Klimaschützer*innen verhindern damit das Abbaggern des kaum noch bewohnten Dorfes zur Erweiterung und Flutung des #TagebauHambach.

Doch der als Werkschutz angeheuerte Sicherheitsdienst und die Polizei beobachteten nicht nur den #Waldspaziergang über die alte A4 durch den "Hambi" auf Schritt und Tritt. Sondern sperrten auch alle Wege in den "Sündenwald" ab, so dass für die rund 30 Spaziergänger*innen heute kein Durchkommen war.

Seit das Werksgelände großräumig mit einem Erdwall gesichert wurde, ist es schwieriger geworden über Feldwege und den zerstörten Waldboden bis zur Besetzung zu gelangen. Doch laut dem Sündi-Ticker ist der Zugang normalerweise weiterhin möglich. Obwohl immer wieder von gewalttätigen Übergriffen seitens der Security berichtet wird.

Mehr Infos:
"Unterstützt die Manheimer Waldbesetzung"
asnkoeln.wordpress.com/2024/12

Manheim: RWE räumt Barrikadenhaus - Aktivist*innen in Gewahrsam

Bei der #Waldbesetzung im #TagebauHambach wurde gerade eine freistehende Haus-Barrikade ("Betonwüste") geräumt und mit schwerem Gerät zerstört.

Wie die Telegram-Kanäle Forest Resistance und Sündi Ticker berichten, sind mittags drei Polizei-Transporter vorgefahren und haben an der Werkstraße im Tagebau-Vorfeld direkt beim weitgehend gerodeten #ManheimerErbwald mehrere Leute unter Anwendung von #Polizeigewalt mitgenommen. Vermutlich wurden diese zur Personalienfeststellung und erkennungsdienstlichen Erfassung in Polizeigewahrsam genommen (siehe PolG NRW, § 38).

Nach der Zerstörung und der Abfahrt der Polizei ist wohl auch der als Werkschutz eingesetzte Sicherheitsdienst wieder abgezogen.

t.me/L12MussBleiben/842

t.me/suendibleibt/856

TelegramForest Resistance 🪚🏴 News Ticker mit Berichten, Fotos & Videos zu aktuellen Ereignissen in Waldbesetzungen.❌ Sündi News ❌ Betonwüste wird gerade geräumt

Manheim: Waldspaziergang mit Baumpflanzung

Nach dem Ende der Rodungssaison können die Besetzer*innen im #ManheimerErbwald vorerst aufatmen. Denn die befürchtete Räumung nach der Bundestagswahl ist ausgeblieben.

Zwar provozieren die Werkschutz-Schläger des Klimakillers RWE weiterhin und haben am Mittwoch eine*n Aktivist*in vor laufenden Kameras geschubst und geschlagen. Doch außer dem Bau neuer Erdwälle zur "Umfriedung" des Werksgeländes und dem Mulchen des ehemaligen Waldbodens hält sich der Energiekonzern momentan zurück.

Allerdings hat RWE angekündigt, mit Beginn der Rodungssaison ab Oktober wieder am #TagebauHambach Bäume fällen zu wollen. Doch dem steht weiterhin die #Waldbesetzung mit über einem Dutzend Baumhäusern und Plattformen, sowie zahlreichen Barrikaden entgegen.

Anfang März musste nun die Mahnwache ihren bisher angemeldeten Ort verlassen. Aber die unermüdlichen Klimaschützer*innen haben rund 200 m weiter dorfeinwärts einen neuen Standort (ebenfalls auf der Esperantostraße) gefunden.

Dort wurde heute fröhlich gefeiert und im Sonnenschein bei Kaffee und Kuchen den Widerstandsliedern gelauscht. Zuvor hatten etwa 60 Leute beim Waldspaziergang einen Ausflug zur Wiese des BUND gemacht, sowie mehrere Bäumchen auf der Rodungsfläche gepflanzt.

#HambiBleibt

asnkoeln.wordpress.com/2024/12

Tagebau Hambach: Weiterhin Räumungsalarm im besetzten #ManheimerErbwald

Auch wenn aktuell noch alles ruhig ist im "Sündenwäldchen" bei Kerpen-Manheim (alt) - die Bedrohung durch eine mögliche polizeiliche Räumung steigt nach der Bundestagswahl nun an.

Momentan kann man noch gut zur Mahnwache auf der Esperantostraße oder direkt in den Wald am Rand des Braunkohle-Tagebaus kommen.

Aktuell ist die letzte Woche bis zum Ende der Rodungssaison im Winter. Daher hat der fossile #Klimakiller RWE nur bis diesen Freitag Zeit, um den restlichen Hektar Wald für den Ausbau und die Flutung der Kohlegrube zu roden.

Doch auch nach der großflächigen Naturzerstörung seit Ende Januar leisten die Waldbesetzer*innen und die solidarische Klimagerechtigkeitsbewegung dagegen weiterhin aktiv Widerstand.

Unterstützt die Manheimer Waldbesetzung!

asnkoeln.wordpress.com/2024/12

Manheim: Trotz Räumungsdrohung Waldspaziergang zur Besetzung

Nachdem RWE Anfang Februar mit massivem Sicherheitsaufgebot den Großteil des "Sündenwäldchens" gerodet hat, war es letzte Woche eher ruhig um die besetzen Baumhäuser. Die Waldarbeiter* waren mit dem Shreddern der gefällten Laubbäume beschäftigt und der Werkschutz sicherte das Ganze ab.

Doch seit Tagen ist es mit der Ruhe vorbei: Erst kam der Sicherheitsdienst, verlas eine Räumungsaufforderung und machte Fotos von den Baumhäusern und Barrikaden. Und gestern waren drei Drohnen von RWE, THW und Feuerwehr im Anflug.

Die Aktivist*innen der #Waldbesetzung und der Mahnwache deuten dies als Zeichen für eine akute Räumungsgefahr ab Montag 17.02.! Daher rufen sie weiterhin auf, Solidarität zu zeigen und in den #ManheimerErbwald zu kommen.

So fand heute erneut der sonntägliche #Waldspaziergang statt, der von der alten Kirche zur Rodungsfläche führte. Etwa 80 Demonstrant*innen liefen (teilweise mit Polizeibegleitung) durch das zerstörte Dorf und über Feldwege bis zur Mahnwache. In der Waldbesetzung gab es dann Reibekuchen und Widerstandslieder.

Falls die schwarz-grüne Landesregierung von NRW tatsächlich im Wahlkampf erneut im #TagebauHambach räumen lässt, wird der Widerstand gegen die Erweiterung der Kohlegrube weitergehen.

Manheimer Waldbesetzung: Aufräumen nach der Rodung

Die befürchtete Räumung der Besetzung im #ManheimerErbwald ("Sündenwäldchen") blieb am Montag 03.02. aus. Auch wurden vom fossilen Energiekonzern RWE keine weiteren Bäume am Rand des #TagebauHambach gerodet.

In der Woche zuvor wurden große Teile des ehemaligen Teils des #HambacherForst gefällt. Und das Gelände von Werkschutz und dem privaten Sicherheitsdienst Mundt rabiat abgeriegelt. Mehrere Fälle gewaltsamen Vorgehens seitens der Sicherheitskräfte - auch gegen Journalist*innen - wurden berichtet.

Die Polizei hat sich seit Tagen aus dem Dorf zurückgezogen und war auch Anfang der Woche nur von weitem zu sehen. Daher gab es bei der Mahnwache an der Esperantostraße relativ gute Stimmung und leckeres Essen.

Im Wald wurde weiter das Chaos aufgeräumt, dass die Zerstörungswut der RWE-Schlägertrupps hinterlassen hat. Sogar eine neue Struktur wurde errichtet, weshalb es nun rund ein Dutzend Bauten für die zahlreichen Besetzer*innen gibt.

Die hatten am Sonntag 02.02. wieder Besuch von etwa 100 Teilnehmer*innen des solidarischen Waldspaziergangs, der momentan jeden Sonntag ab 12 Uhr von der Manheimer Kirche startet.

Ob die trügerische Ruhe vor dem (An)Sturm noch bis zur Bundestagswahl am 23.02. hält, bleibt abzuwarten...

asnkoeln.wordpress.com/2025/01

Replied in thread
Todon.nlASN Köln (@ASN_Koeln@todon.nl)Attached: 4 images #TagebauHambach: RWE rodet den #ManheimerErbwald Beim #HambacherForst dröhnen seit dem 29.01. wieder die Kettensägen. Dutzende vermummte Sicherheitskräfte mit Helmen schützen die Rodungsarbeiten rund um das „Sündenwäldchen“. Bisher konnten trotz der Rodung von Sportplatz und Obstwiese am Manheimer Fließ die Baumhäuser, Plattformen und Barrikaden weiter besetzt gehalten werden, da die Polizei bisher nur von weitem zuschaute und gelegentlich Verkehrskontrollen machte. Drei Tage lang wurden am Manheimer Fließ (Obstwiese) und am alten Sportplatz nahe der Waldbesetzung am Rand des Tagebau Hambach zahlreiche Büsche und Bäume gefällt. Unter dem Schutz von mehr als 60 privaten Sicherheitskräften zerstörten Waldarbeiter*innen die lebenswichtige Natur. Auch entlang der Landstraße bei #Manheim wurde gerodet und rund um den Wald ein Erdwall angelegt, um das Betriebsgelände weitläufig zu „umfrieden“. Der RWE-Werkschutz und der private Sicherheitsdienst „Mundt“ hatte tagelang die besetzten Strukturen umstellt. Doch bisher konnten die Besetzer*innen den Widerstand gegen die Zerstörung aufrecht erhalten. Am Freitagnachmittag wurde die Rodung dann anscheinend für die Woche beendet. Für die kommenden Sonntage sind weiter ab 12 Uhr Waldspaziergänge geplant. #HambiBleibt Mehr: https://asnkoeln.wordpress.com/2025/01/31/tagebau-hambach-rwe-rodet-den-manheimer-erbwald/

#TagebauHambach: RWE rodet den #ManheimerErbwald

Beim #HambacherForst dröhnen seit dem 29.01. wieder die Kettensägen. Dutzende vermummte Sicherheitskräfte mit Helmen schützen die Rodungsarbeiten rund um das „Sündenwäldchen“.

Bisher konnten trotz der Rodung von Sportplatz und Obstwiese am Manheimer Fließ die Baumhäuser, Plattformen und Barrikaden weiter besetzt gehalten werden, da die Polizei bisher nur von weitem zuschaute und gelegentlich Verkehrskontrollen machte.

Drei Tage lang wurden am Manheimer Fließ (Obstwiese) und am alten Sportplatz nahe der Waldbesetzung am Rand des Tagebau Hambach zahlreiche Büsche und Bäume gefällt. Unter dem Schutz von mehr als 60 privaten Sicherheitskräften zerstörten Waldarbeiter*innen die lebenswichtige Natur. Auch entlang der Landstraße bei #Manheim wurde gerodet und rund um den Wald ein Erdwall angelegt, um das Betriebsgelände weitläufig zu „umfrieden“.

Der RWE-Werkschutz und der private Sicherheitsdienst „Mundt“ hatte tagelang die besetzten Strukturen umstellt. Doch bisher konnten die Besetzer*innen den Widerstand gegen die Zerstörung aufrecht erhalten.

Am Freitagnachmittag wurde die Rodung dann anscheinend für die Woche beendet. Für die kommenden Sonntage sind weiter ab 12 Uhr Waldspaziergänge geplant.

#HambiBleibt

Mehr:
asnkoeln.wordpress.com/2025/01

Tagebau Hambach: Rodungsbeginn im Manheimer Erbwald

Beim #HambacherForst dröhnen seit dem Morgen des 29.01. wieder die Kettensägen. Dutzende vermummte Securities mit Helmen schützen die Rodungsarbeiten rund um den #ManheimerErbwald ("Sündenwäldchen").

Diese waren tags zuvor durch das Oberverwaltungsgericht Münster erlaubt worden. Das hatte eine Klage des BUND abgewiesen, da der #Naturschutz durch das Abholzen nicht gefährdet sei.

Nun wird ein wichtiger Teil der Waldvernetzung am Rand des Braunkohletagebaus zerstört, welcher seit der 2018 versuchten Räumung der Waldbesetzung (#HambiBleibt) eigentlich vor dem Abbaggern geschützt wurde.

Doch da RWE aus Profitinteresse demnächst den Boden für die Erweiterung der Kohlegrube abtragen will, um diese mittels einer Rheinwasser-Pipeline zu fluten, zerstört der Kohlekonzern weiter kostbare Grünflächen.

Daher musste die seit Jahresbeginn angemeldete Mahnwache kürzlich vom Waldrand Richtung #Manheim verlegt werden. Dort treffen sich nun weiterhin zahlreiche Unterstützer*innen der Waldbesetzung und schaffen eine kritische Öffentlichkeit.

Bisher konnten trotz Rodung von Sportplatz und Obstwiese am Manheimer Fließ die Baumhäuser und Barrikaden besetzt gehalten werden, da die Polizei nur vom Dorf aus zuschaute.

Hintergründe:
asnkoeln.wordpress.com/2024/12

Manheim: Neuer Standort der Mahnwache nach Barrikadenräumung am "Sündenwäldchen"

Am 24.01. hatte der RWE-Werkschutz mit Hilfe einer Hundertschaft der Polizei einige Barikaden am #ManheimerErbwald räumen lassen.

Aufgrund von stundenlanger Verzögerung durch eine Straßenblockade durch einen Monopod war es ihnen auch nicht gelungen, die Barrikaden-Struktur "Betongwüste" am Rand des Tagebaus mit Hilfe des Technischen Hilfswerks (THW) zu räumen.

Auch die angeblich geplanten Bauarbeiten an der Pumpstation beim Waldeingang konnten nicht stattfinden, aber die Mahnwache wurde gezwungen von dort wegzugehen.

Diese hat nun einen neuen Standort mit Bürocontainer auf der Esperantostraße, welche von Manheim zur Waldbesetzung führt (zwischen den ehemaligen Straßen Grüner Weg u. Am Wäldchen an der Grenze zum "Naturpark Rheinland", openstreetmap.org/#map=19/50.8).

Die in Gewahrsam genommene Person aus dem besetzten Monopod ist übrigens am Folgetag wieder freigelassen worden und anscheinend wohlauf.

Am Sonntag 26.01. wird es wieder einen Waldspaziergang mit Michael Zobel geben, der sich ab 11:30 Uhr an der alten Kirche trifft. Dort gibt es aktuelle Infos zur bis Anfang Februar befürchteten Rodung am Manheimer Fließ und der erwarteten Räumung des "Sündenwäldchens".

Video von "Der Pilger":
youtube.com/watch?v=qBh2zNlhFH